Freischwimmer

Eine Geschichte von Sehnsucht, Glaube und dem großen, weiten Mehr

Wenn ein Buch zum Wagnis wird

„Freischwimmer“ von Torsten Hebel

Im Frühjahr 2015 kommt der ehemalige JesusHouse-Evangelist und blu:boks-Leiter Torsten Hebel auf den SCM Verlag zu. Er bietet uns an, sein neues Buch bei uns zu veröffentlichen. Der Inhalt: nicht ganz sicher. Die Botschaft: man wird sehen. Hört sich fraglich an? Vielleicht. Am Anfang steht der Verlust des Glaubens. Am Ende ist dieses Buch eine Kostbarkeit. Es erzählt von Torsten Hebels Suche nach Gott und der Fähigkeit, wieder zu vertrauen. Ein Buch voller mutiger Fragen, besonderer Gespräche und einer ganz erstaunlichen Begegnung zum Schluss. 

Torsten Hebel und Daniel Schneider im Gespräch. Quelle: www.buecherzeit.info


Freischwimmer ...

Torsten Hebel, Daniel Schneider. Freischwimmer. SCM Verlag, 2015

Was passiert, wenn plötzlich alles fraglich ist, woran man bislang geglaubt hat? Wenn die Zweifel lauter werden und die Antworten ausbleiben? Torsten Hebel, Kabarettist und Theologe, macht sich auf die Suche. Dazu besucht er ehemalige Wegbegleiter: Christina Brudereck, Andreas Malessa, Klaus Göttler, Klaus Douglass und einige andere. Was werden sie einem ehemaligen Evangelisten raten, der Gott verloren hat? Entstanden ist ein unglaublich berührendes und zugleich spannendes Buch mit Bildern von Lea Wörner.

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Schritte einer Suche

... eine ganz persönliche Geschichte

Zitat Torsten Hebel: Einblicke in das Wohnzimmer meiner Seele

„Freischwimmer“ ist nicht einfach ein Buch. Es ist die persönliche Suche von Torsten Hebel, Leiter der blu:boks Berlin, der sich fragt, wo Gott in dem Leben der Kinder ist, die zuhause abgelehnt und vernachlässigt werden.

Zitat Torsten Hebel: Mein Glaube an Gott war auf einmal weg.

Und dann ist es plötzlich vorbei. Vorbei mit der Sicherheit. Vorbei mit dem Wissen, dass Gott da ist. Gibt es Gott überhaupt? Wozu glauben, wenn man eh nie gut genug ist? Darf ein Theologe so etwas überhaupt fragen?

Zitat Torsten Hebel: Gott hat sich immer den Menschen gezeigt und nicht umgekehrt.

Die Gespräche helfen, die Zweifel und die Frage nach der Existenz Gottes richtig einzuordnen. Sie sind Schritte auf einem Weg, der durch neues Land führt. Ohne Netz und doppelten Boden. Aber wohltuend und ehrlich.

Zitat Torsten Hebel: Ich hörte immer wieder eine Stimme: Torsten, ich liebe dich!

Torsten hat seinen Glauben mit Hingabe gelebt. Er war von seiner Berufung als Evangelist überzeugt. Und immer wieder hat es auch Momente der „Gottesbegegnung“ gegeben.

Zitat Torsten Hebel: Ich vermisse eine seelische Heimat.

Doch es ist Torsten nicht egal, dass er nicht mehr glauben kann. Nein, seine Seele leidet darunter. Die Sehnsucht nach Gott wird größer statt kleiner. Er fragt sich, wie er wohl seinen – einen Glauben zurückgewinnen kann.

Zitat Torsten Hebel: Ich bin außer mir vor Sehnsucht nach ihm.

Viele Antworten, viele Impulse ergeben sich aus den Gesprächen. Doch angekommen ist er noch nicht. Dabei wird die Sehnsucht immer brennender. Ist es möglich, nicht nur Gott, sondern dabei auch sich selbst zu finden?

Zitat Torsten Hebel: Vieles von dem, was ich geglaubt habe, bekam Risse.

Doch wie können wir von Gottes Liebe sprechen, wenn um uns herum Kinder chancenlos und ungeliebt bleiben? Wie können wir Menschen dazu aufrufen, Jesus nachzufolgen, ohne sie zu manipulieren?

Zitat Torsten Hebel: Ich gehe los und suche nach Antworten.

Torsten Hebel merkt: Er kann nicht einfach so weiterleben. Also macht er sich auf die Suche nach Antworten. Dazu besucht er Menschen, die ihn geprägt und hin und wieder auf seinem Weg begleitet haben.

Zitat Torsten Hebel: Der Himmel hat meine Seele berührt.

Und dann ist da dieser Moment an Torstens eigenem Küchentisch. Eine völlig unerwartete Begegnung und Erkenntnis. Gibt es Gott wirklich? Die Antwort auf diese Frage kann nur geschenkt werden ...

Torsten Hebel

Er ist Tischler, Schauspieler, Theologe, Kabarettist, Evangelist, Jugend- und Sozialarbeiter. Torsten Hebel, Jahrgang 1965, hat in seinem Leben schon viel gemacht und viel erlebt. Er hat Krisen überstanden, Zweifel gehabt, sich an Gott geklammert, mit Leidenschaft seine Berufung gelebt.

Lange Zeit war er Evangelist, z. B. bei JesusHouse oder dem Christival. Zweifel und Fragen drängten ihn dann in eine andere Richtung. Er zog nach Berlin und gründete das sozial-kulturelle Projekt blu:boks für benachteiligte Kinder und Jugendliche.

Torsten ist verheiratet mit Maja und die beiden haben zwei Kinder.

Daniel Schneider

Daniel arbeitet als Autor für Fernsehen und Radio, er ist Sprecher für die Radiosendung „Kirche im WDR“ und ist außerdem als Moderator und Referent tätig. Daneben hat er ein theologisches Studium abgeschlossen.

Mit Torsten ist er gut befreundet, daher lag es nahe, dass er ihm auch als Co-Autor zur Seite steht. Er hat Torsten auf seiner Suche begleitet und die 10 Gespräche mit den „Glaubensgefährten“ oder Wegbegleitern zusammengefasst. 

Daniel ist mit Eva-Lisa verheiratet und hat drei Kinder. Mit ihnen lebt er in Löhne in Westfalen.

Die Fotografin

Lea Rebecca Wörner

Lea Wörner. Bild: Lea Rebecca Wörner / www.learebecca.de

Lea Wörners Herz schlägt für die Fotografie: für schöne Bilder, den richtigen Moment, die Stimmung einer Situation. Neben ihrem Beruf als Lehrerin hat sie ihr Hobby immer weiter ausgebaut. 2014 hat sie sogar ein Sabbatjahr genommen und ist mit ihrer Kamera unterwegs gewesen. Die Bilder in „Freischwimmer“ sind ein Teil des schönen Ergebnisses!

Die Wegbegleiter

Eine kleine Auswahl, fotografiert von Lea Wörner

Meinungen zum Buch

Christina Brudereck

SCM Lesezeit

Tim Niedernolte

Stefan Jung

blu:boks Berlin – die Selbstwert-Manufaktur

Die Motivation der blu:boks-Arbeit

„Wir sind davon überzeugt: Jeder Mensch hat Talente, die gefunden und gefördert werden sollten. Besonders dann, wenn soziale Rahmenbedingungen schwierig sind. Denn junge Menschen, die ihre Fähigkeiten entdecken, entwickeln und einsetzen, ernten Anerkennung und tanken Selbstbewusstsein für andere entscheidende Phasen ihres Lebens!“

Warum der Name blu:boks?

„Die ‚Bluebox‘ ist eine Technik, die im Film oder Fernsehen eingesetzt wird. Sie ermöglicht es, Personen oder Objekten, die vor der Bluebox gefilmt wurden, nachträglich einen Hintergrund hinzuzufügen. Der blu:boks BERLIN geht es darum, den Hintergrund von Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Gebieten durch die persönliche Begleitung und kreative Förderung zu erweitern. Junge Menschen sollen so die Erfahrung von Anerkennung und Zuspruch machen.“

Spenden

Spendenkonto blu:boks
IBAN DE46 1203 0000 1020 1897 24, BIC BYLADEM1001

Weitere Infos gibt’s unter bluboksberlin.de

Die Arbeit

„Wir bieten Kindern und Jugendlichen zwischen acht und siebzehn Jahren wöchentliche, kostenlose Workshops in den Bereichen Musik, Tanz, Schauspiel und Multimedia an. In diesen Workshops entwickeln die Teilnehmer mit ausgebildeten Profis kleinere Projekte wie Rap-Songs, Musikvideos, Hörspiele und Choreografien. Das große Ziel und Highlight des Jahres ist die Entwicklung und Aufführung einer Bühnenproduktion, in die Elemente aus allen Workshops einfließen und die in einem Berliner Theater aufgeführt wird.

Für kleinere Kinder zwischen fünf und sieben Jahren hat die blu:boks BERLIN ein eigenes Bewegungs- und Spielangebot konzipiert. Unsere Arbeit zielt darauf ab, das Selbstwertgefühl dieser jungen Generation durch künstlerische Bildungsangebote zu fördern und zu entwickeln.

Ebenfalls im Fokus steht der Erwerb von sozialen Kompetenzen. Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für die Teilnehmenden bei persönlichen Problemen jederzeit ansprechbar. Diese sogenannten Life-Coaches begleiten sie in den Workshops, in den angebotenen Freizeitcamps und bei Problemen im Alltag – die blu:boks BERLIN will das Leben dieser jungen Menschen nachhaltig positiv beeinflussen.

Derzeit sind bei uns neunundzwanzig Mitarbeitende beschäftigt, davon sechs Hauptamtliche, neun Honorarkräfte und vierzehn Ehrenamtliche. Die blu:boks BERLIN finanziert sich ausschließlich über Spenden.“

(Torsten Hebel, Leiter und Gründer der blu:boks Berlin)